Birgit Wiesenh�tter „Farbe trifft auf Stahl“
 Foto: Judith Fischer
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„Farbe“ und „Stahl“, so ist es im Titel vermerkt,
treffen in dieser Ausstellung aufeinander.
Pr�sentiert werden in den R�umen des
Galerievereins Wendlingen eine malerische
und eine bildhauerische Position: Ingeborg
van Loock arbeitet mit Farbe, HATE Hirlinger
mit Stahl. Es ist nicht die erste gemeinsame
Ausstellung der beiden K�nstler, was daf�r
spricht, dass ihre Werke auf irgendeine Art
und Weise zueinander passen, was noch zu
er�rtern sein wird.
Gemeinsam ist den Arbeiten - das ist schnell
klar - der Verzicht auf Gegenst�ndlichkeit.
Ingeborg van Loock arbeitet gestisch-abstrakt,
was das gleiche ausdr�ckt, wie die Begriffe
'lyrische Abstraktion' oder 'informelle Malerei'.
Bezeichnet wird so eine Richtung in der
Malerei, die sich nach dem zweiten Weltkrieg
in den USA und in Europa entwickelt hat.
Mit Jackson-Pollocks Drip-Paintings, Mark
Rothkos Colorfield paintings und Willem de
Koonigs fig�rlichen Abstraktionen schickten
die Amerikaner damals sogar eine Wanderaus-
stellung durch Deutschland, finanziert - das
wei� man heute - vom CIA. Gedacht war sie
als Umerziehungsma�nahme, als politisches
Statement im beginnenden Kalten Krieg. Die
informelle Malerei des Abstrakten Expressio-
nismus (wie diese amerikanische Variante der
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